Kulturregion HeilbronnerLand

Kids = Künstler gehen in die Schulen

Veranstaltungen im Rahmen des Projektes „Kids – Künstler gehen in die Schule“

Abstatt

Drei Projekte werden in Abstatt im Rahmen des Projektes „Kids – Künstler gehen in die Schule“ der Kulturregion HeilbronnerLand für die Grundschule der Kommune angeboten: Christian Kämpf, namhafter Kinderbuchillustrator, präsentiert seine Ausstellung im Rathaus Abstatt mit Originalentwürfen aus seinen zahlreich erschienenen Kinderbüchern. Im Rahmen dieser Ausstellung wird in der Frederickwoche Mitte Oktober für die Grundschule Abstatt die Möglichkeit geboten, Christian Kämpf kennenzulernen, mit ihm durch seine Ausstellung zu gehen und zu erfahren, wie ein Kinderbuch überhaupt entsteht. Die Mediathek Abstatt und das Heimatmuseum Abstatt werden voraussichtlich nachmittags einen kleinen Workshop anbieten „Entstehung eines Bilderbuches“ (jeder kreiert sein eigenes Bilderbuch, eventuell als Wettbewerb).

Beim zweiten Projekt in Abstatt werden Doris Allendorf, Malerei, und Katrin Wacker, Schmuck, den Kindern der Grundschule Abstatt vorstellen und sind auch bereit Führungen durch ihre Ausstellung anzubieten, mit anschließender Fragestunde bzw. einer kleinen Einführung in die Goldschmiedekunst. Geplant ist zudem ein Malprojekt mit abschließender Prämierung. Beim dritten Projekt handelt es sich um einen Fotokurs mit der Fotografin Claudia Fy. Diese weiht die Kinder in die Geheimnisse der Fotografie ein (wie, was, Motivwahl, usw.).

Bad Wimpfen

Brackenheim

Eberstadt

Eppingen

Güglingen

Die Realschule Güglingen führt im Rahmen des Projektes Kids im nächsten Schuljahr mit Jasmin Röckel einen Theaterworkshop in Kooperation mit der Theater-AG durch. Der Workshop umfasst 15 Einheiten á 90 Minuten. Ansprechpartnerin an der Schule ist Frau Ratz. Ein weiterer Workshop mit dem Fassadenkünstler DON ist  geplant. Die Finanzierung übernimmt in diesem Fall der Förderverein. Einzelheiten hierzu später.

Gundelsheim

Bereits noch im Juli wird in Gundelsheim ein zweitägiges Schulhofgestaltungsprojekt durchgeführt. Zusammenarbeiten werden hier der Öhringer Künstler Siegmar Farinsky und Realschüler. Gedacht ist an eine Gesamtskulptur, die dann auf dem Schulhof dauernd ausgestellt wird.

Hardthausen

Hier hat die Grundschule Lampoldshausen folgende Projekte geplant: Mit dem Neuenstädter Künstler Michael Koszt wird noch über einen Besuch in seinem Atelier oder ein gemeinsames "Event" nachgedacht. Bereits besprochen und in Eckpunkten geklärt wurde mit der Kunsttherapeutin und staatl. geprüften Designerin Nicole Wünschmann, dass sie mit den Schülern der Schule eine "Kreativ-AG" anbietet, in deren Verlauf (ab Herbst) die Kinder Krippenfiguren aus Ton und eine Krippe aus Holzresten erstellen werden.

Heilbronn

In Heilbronn gibt es zum Beispiel eine Kooperation zwischen Malte Wiethüchter (Atelier/Freie Kunstschule Heilbronn) und der Grundschule Heilbronn-Horkheim. Erarbeitet wird „Der Feuervogel“ - eine Gestaltung szenischer Bilder mit Farbe, Form, Raum und Musik. Als Grundlage dienen das russische Märchen und die Musik von Igor Strawinsky. Einbezogen werden alle Klassen (1-4), so dass ein Gemeinschaftswerk aller am Schulleben Beteiligten (Kinder, Lehrerschaft und Eltern) mit einer abschließenden schulischen und außerschulischen Präsentation entsteht. Dabei werden vielfältige Erfahrungsfelder „erlebt“ und verknüpft: Begegnungen mit den Grundfarben, plastische Gestaltungen, Entwürfe von Bühnenbildern, szenische Aufarbeitungen mit Text und Dialog, eigene musikalische Klangschöpfungen und Interpretationen sowie tänzerische Umsetzungen. Das Projekt startet im Februar 2011 und soll dann in einer Präsentation und Aufführung vor den Sommerferien 2011 gipfeln. Neben einem wöchentlichen Projekttag (drei Stunden: alle Klassen arbeiten an altersspezifischen Inhalten/Projektgruppen...) sind auch Workshops mit Eltern und Lehrern geplant.

Bei der Dammgrundschule in Heilbronn gibt es zwei Projekte: Gemeinsam mit der Stadtkapelle Heilbronn eine Zusammenarbeit in der musikalischen Früherziehung und in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek das Projekt „WortBildBauer“. Ausgangsüberlegung beim ersten Projekt ist unter anderem, dass Musik und Rhythmik den Lernprozess positiv beeinflussen, dass eine Integration durch Teilhabe am kulturellen Leben erfolgen kann, dass eine Einbindung der Eltern machbar ist und letztendlich gibt es noch das Langzeitziel, das Erlernen eines Instrumentes.

Beim zweiten Projekt wird die Künstlerin Elisabeth Kamps im Rahmen der offenen Ganztagesbetreuung mit Kindern in der Kunstwerkstatt visuelle Elemente für die Kinderbibliothek der Stadtbücherei im K3 entwickeln. Das Projekt soll den Kindern einen erweiterten Zugang zur kulturellen Bildung bieten und ihre Identifikation mit der Bibliothek stärken.

Aufs Trommeln setzt die Uhlandschule in Heilbronn. Von September bis Januar 2011 heißt das Motto: „Durch Trommeln Kinder stark machen!“ Es gibt zwei Gruppen mit jeweils zwölf Kindern der Klassen 3 und 4.

Die Gerhard-Hauptmann-Schule in Heilbronn wird mit der Künstlerin Flora Deyle-Fersch ein Projekt für die Klassen 6, 7 und 8 durchführen.

„KIDS – Graffiti Street Art“ heißt ein gemeinsames Projekt der Wilhelm-Hofmann-Schule in Heilbronn-Böckingen mit dem Künstler Normen Stoll. Das Projekt wird in Modulen von zwei Schulstunden pro Schulwoche gegliedert und hat eine Dauer von fünfzehn Schulwochen. Das Projekt gliedert sich in „Skizzierung und Anfangsphase“ (Basisüberlegung, Einführung in die Themen Graffiti und Street Art, Abstimmung der kommenden Arbeitsweisen, kleinere Fingerübungen), „Hauptphase“ (in multimedialer Arbeitsweise werden moderne Methoden der Street Art umgesetzt, Schablonen werden hier zum Schwerpunkt, Fotoshooting der Teilnehmer als Basis für eigene Schablonen), „Arbeitsformen“ ( die Schülerinnen und Schüler werden weitaus mehr Arbeitsmittel und –wege kennenlernen als die klassische Weise mit Sprühdose) und zuletzt die Ausarbeitung (gemeinsam werden mehrere Bildtafeln erstellt im Stil der aktuellen Street Art, Tafeln werden mit einem Wechselsystem an der Außenwand der Schulsporthalle befestigt).

Die Grund- und Hauptschule Frankenbach arbeitet beim Projekt Kids mit der Kreativtherapeutin Nicole Krauth zusammen. Für je zwei Stunden über neun Wochen stehen „Non-Verbale-Kommunikationsübungen für Hauptschüler“ (u.a. Zeichnen) ab Oktober auf dem Plan, für die Grundschüler wird ebenfalls ab Oktober am Beispiel Ton der „Umgang mit Materialien“ nähergebracht. Noch im Gespräch ist die Schulleitung mit der Musikschule Heilbronn wegen einer Bläserklasse an der Grundschule und mit der Jugendkunstschule Heilbronn zum Thema „Arbeiten mit Holz oder Stein“ für Hauptschüler.

Das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium in Heilbronn wird die beiden Projekte „Schulorchesterarbeit“ sowie „Schultheater – Fremdwahrnehmung / Selbstwahrnehmung“ in Angriff nehmen. Bei der Schulorchesterarbeit werden Lehrer der Musikschule Heilbronn über ein halbes Jahr den Orchesterleiter im Bereich Blasmusik unterstützen. Über ein Jahr erstreckt sich das Theaterprojekt, bei dem die Schule mit Martin Zimmermann (Martin Mime) aus Pfedelbach zusammenarbeitet. Projektinhalte sind hier die professionelle Hilfe des Schauspielers bei der Inszenierung eines Schultheaters sowie die Kooperation Theater AG mit der Schulsozialarbeit.

Mit der Heilbronner Jugendkunstschule arbeitet im Herbst die Pestalozzi-Schule Heilbronn zusammen. Als Projekt-Idee wurde „Kreatives Gestalten mit Ton“ für Schülerinnen und Schüler der Grundschule im Rahmen der Ganztagesbetreuung ins Auge gefasst.

Die Mörike–Realschule in Heilbronn wird ein Aikido-Theaterprojekt mit der Künstlerin Antje Stehling im nächsten Schuljahr durchführen.

Ilsfeld

Jagsthausen

Die Grundschule am Römerbad in Jagsthausen, die aufgrund der jährlichen Kooperation mit den Burgfestspielen Jagsthausen in ihrem Profil den Theater-/Schauspielbereich als Schwerpunkt hat, ist natürlich auch offen und interessiert am Arbeiten in anderen künstlerischen Bereichen. Gemeinsam mit Nik Golder, einem bekannten Künstler aus Widdern, möchten Schüler und Lehrer im Bereich Malerei/Bildhauerei für die Schule „Bleibendes“ schaffen. Ein gemeinsames Bild unter dem Motto „Kunst mit Köpfchen“ soll entworfen und auf eine große Wand gemalt und zudem verschiedene Skulpturen zum Thema geschaffen werden.

Lauffen a.N.

Zwischen September und November wird das Projekt Wandmosaik: „Engagement, Zuverlässigkeit und Wertschätzung“ an der Hölderlin-Realschule in Lauffen a.N. realisiert. Ausführender Künstler ist Christoph Schulz, Kleeblattschul-Koordinator. Das Leitbild der Lauffener Hölderlin-Realschule wird in aller Kürze durch drei Begriffe umrissen: „Engagement, Zuverlässigkeit und Wertschätzung“. Diese abstrakten Begriffe werden gemeinsam mit dem Künstler und einer achten Klasse der Realschule sowie engagierten Eltern in gemalten Entwürfen zu Papier gebracht und anschließend in einem Wandmosaik im Haupttreppenhaus der Schule umgesetzt. An verschiedenen Nachmittagen im Projektzeitraum wird der Werkfortschritt in Tagen der offenen Tür, die der Presse entnommen oder bei der Schule erfragt werden können, präsentiert. Träger des Kunstprojekts sind die Hölderlin-Realschule und die Stadt Lauffen a. N.

Einen Stelenpfad: „Zusammen Leben - Vielfalt Pflegen“ verwirklichen die Kaywaldschule, Schule für geistig- und Körperbehinderte, die Hölderlin-Grundschule sowie das Hölderlin-Gymnasium gemeinsam mit dem Künstler Paul Berno Zwosta. Geplant ist das Projekt für den Zeitraum September bis Oktober. Beim Projekt werden Schüler drei verschiedener Schulen und unterschiedlichen Alters in Zusammenarbeit mit dem regional bekannten Künstler Paul Berno Zwosta und der Kunstfachschaft der Schulen einen verbindenden Stelenpfad aus Holz erschaffen. Bei Zwostas Stelen geht es um das Erlebnis des Objektes im Kontext von Mensch und Natur als Berührungspunkt mit dem Geheimnisvollen. Stele, Mensch und Natur bilden eine Einheit, durch die Dialog möglich wird. Der Stelenpfad soll den Dialog der drei Schulen symbolisieren und in Zeiten der Inklusionsdebatte von behinderten und nicht behinderten Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg einen Beitrag zur Verständigung leisten. Innerhalb der Projektzeit sollen für Eltern, Lehrer, kommunale Vertreter und Vereine Workshops stattfinden, die kreatives Arbeiten in den Mittelpunkt stellen und Verbindungen schaffen. Dieses Kunstprojekt findet in Zusammenarbeit der beiden Schulträger Stadt Lauffen a. N. (Gymnasium und Grundschule) und Landkreis Heilbronn (Kaywaldschule) sowie der Fördervereine der Schulen statt.

In Lauffen verknüpft man die Aktion der Kulturregion mit einem Stelen-Workshop: „Lange Dünnele“. In einem zweitägigen Workshop der Volkshochschule für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren werden unter professioneller Anleitung Stelen aus Holz, die dem Kunstkonzept „Lange Kerle“ von Paul Berno Zwosta nachempfunden sind, gestaltet. Man lernt dabei die Arbeitsweisen und gestalterischen Kniffe der künstlerischen Holzbearbeitung kennen. Im zweiten Teil des Workshops wird die Stele mit Acrylfarbe bemalt.

Leingarten

Möckmühl

„Wünsche und Träume“ nennt sich das ausgewählte Projekt des Schulzentrums Möckmühl. Geplant ist dabei eine Theateraufführung mit Kunstausstellung. Beteiligt sind dabei von künstlerischer Seite Herr Siegel (Knurps Puppentheater Möckmühl/Theaterprojekt), Martina Emert (Widdern/Wunschbaum) sowie Jutta Golther (Siglingen/Objekte und Skulpturen zum Thema).

Neckarsulm

In der Auto-Stadt nehmen mehrere Schulen am Projekt „Kids“ teil. Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule Neckarsulm im Alter von entweder 7-12 oder 13-17 Jahren werden einen 2-tägigen Workshop bei Thomas Brock (HMX Entertainment, Heilbronn) durchführen, der an der Schule stattfindet. Am ersten Tag werden Texte geschrieben sowie auch das Instrumentalstück ausgewählt, welches später die Hintergrundmusik des Liedes sein wird. Am zweiten Tag werden die Jugendlichen auf die Aufnahme vorbereitet. Sie lernen ihren Text auswendig, den sie später aufnehmen werden. In der zweiten Hälfte des Tages werden die Jugendlichen dann aufgenommen. Jeder Teilnehmer bekommt das entstandene Lied auf einer CD mit nach Hause. Die Technik wird von HMX zur Verfügung gestellt.

Gemeinsam mit der Jugendkunstschule Heilbronn werden die Klassen 1 bis 3 ebenfalls der Pestalozzischule das Thema Wald im nächsten Schuljahr umfassend erarbeiten. So werden auf dem Schweinshag erste Walderfahrungen gemacht und dann im Waldschulheim im Kloster Schöntal innerhalb eines mehrtägigen Aufenthaltes vertieft. Mit dem Thema Wald, bzw. Holz werden sich die Klassen bei der Schulkunstausstellung beteiligen. Ferner ist geplant, dieses Thema Wald durch Bewegung und Tanz darzustellen.

„Begleitung eines Theaterprojekts für Jungen durch einen Schauspieler“ nennt sich das dritte Projekt der Pestalozzischule. Für die Zusammenarbeit gefunden wurde hierfür Thomas Fritsche, Schauspieler aus Heilbronn. Ziel ist eine Theateraufführung in der Schule oder auch im Jugendhaus. Gemeinsam mit den Schülern wird in der Projektarbeit ein Stück entwickelt, in dem es um Kraft und „Wildheit“ der Jungen, deren Kreativität, aber auch Ängste und Aggressionen geht. Mitwirken werden etwa zehn Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren, durchgeführt wird das Projekt im 1. Schulhalbjahr 2010/11.

Mit der Kunst-AG beteiligt sich die Johann-Häußler-Schule Neckarsulm an „Kids“. Das Thema: „Eine ungewöhnliche Reise“ - Gestalten einer Fantasy - Bildergeschichte mit Text. Anhand einer kurzen, inhaltlichen Vorgabe entwickelt jede Schülerin ihre eigene Geschichte aus dem Fantasy-Bereich. Diese wird mit drei bis sechs Bildern illustriert, auf einem Plakatformat arrangiert und mit einem Text kombiniert. Die Technik: Kolorierte Zeichnung mit Collage Elementen, Text in PC-Schrift, max. A4-Format.

Die Leistung: Konzeptentwicklung für eine zweiteilige Arbeit sowie Förderung der kreativen bildnerischen und sprachlichen Ausdrucksfähigkeiten durch Vermittlung künstlerischer Techniken (Grafik, Comic, Collage) und der individuellen Anleitung und Anregung zur eigenständigen Gestaltung. Eine Abschlusspräsentation mit kurzem Kommentar gibt den Teilnehmerinnen – Zielgruppe sind Mädchen ab 14 Jahren - die Möglichkeit, sich vor den Augen einer auch kritischen Öffentlichkeit mit einer Arbeit zu identifizieren, die in Verbindung mit dem Text einem erweiterten Interesse und als Anregung dienen dürfte. Die Leitung des Projektes liegt bei der freischaffenden Künstlerin Jutta Klee.

Neuenstadt a. K.

In der Lindenschule, einer Grundschule in Neuenstadt a.K., wird sich unter dem Motto „Kleine Künstler, große Künstler“ jede Klasse mit dem Werk eines Künstlers beschäftigen und dieses nachahmen. Die Schule führt das Projekt gemeinsam mit dem ortsansässigen Künstler Michael Koszt durch. Die bei diesem Projekt entstandenen Bilder werden dann in einer Vernissage am 9. Oktober im Rahmen des Schulfestes vorgestellt.

Nordheim

Die Kurt-von-Marval Grund- und Hauptschule in Nordheim wird gemeinsam mit der Künstlerin Gabriele Hildebrand (Sonnengalerie Beilstein) im kommenden Schuljahr das Projekt „Wandfries aus bemalten Fliesen“ im Rahmen der Kids-Aktion durchführen. Die große Praxisnähe durch Einbeziehung der Kinder schon bei der Vorbereitung gefiel der Schulleitung bei der Vorstellung sehr gut, da dies den schulischen Ansatz von Lebensnähe, der mit den Schülern eingeübt wird, starke Berücksichtigung findet.

Obersulm

Die Realschule Obersulm arbeitet mit Schülern und Schülerinnen verschiedener Klassenstufen an einem „Land Art“- Projekt. Es kommen dabei ausschließlich Materialien aus der Natur zum Einsatz. Ausstellungsort ist der Sulmpark nahe der Realschule. Dort werden im Mai 2011 die Ergebnisse präsentiert. Die begleitende Künstlerin ist Eleonore Schick aus Spiegelberg.

Kulturelle Bildung von Kindern ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Schulleben der Grundschule Eschenau. Regelmäßig lädt die Schule Künstler zu sich ein. So kommen jedes Jahr Schriftsteller zu einer Autorenlesung für die Dritt- und Viertklässler. Einen besonderen Beitrag zur kulturellen Bildung leistet seit dem Schuljahr 2004/2005 die Eschenauer Künstlerin Sybille Janner. Sie bietet jedes Schuljahr im Herbst und im Frühjahr jeweils über fünf Nachmittage stattfindende Aquarell – AGs an.

Das Projekt „Kids“ betrachtet man in Eschenau als eine wunderbare Fortführung der bisherigen Arbeit, Kindern kulturelle Bildung durch sinnliche Erfahrungen zu vermitteln, die für eine persönliche Weiterentwicklung bedeutend sind.

Für das Projekt „Kids“ konnten zwölf Künstlerinnen und Künstler aus Obersulm gewonnen werden, die vom 16. Februar bis 19. Februar 2011 in die Schule gehen. In jahrgangsgemischten Gruppen nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule Eschenau am Projekt teil. Die Künstler und ihre Projekte: Renate Bernstorf, Regula Bollinger (Trommeln auf Djemben), Dore Braun (Glasmosaikarbeiten), Suse Diehl (Kalligraphie), Ursula Dierolf (Bildhauerei mit Ytong), Josef Gmoser (Werken und Gestalten mit Holz), Anke Högl-Bernhardt (Bilder in Aquarell-Technik), Sybille Janner (Bilder auf Leinwand in Acryl), Meta Keim (Folklore-Tänze), Melanie Pospischil (Werken und Gestalten mit Ton), Meta Schramm (Werken und Gestalten mit Ton), Heidrun Württemberger (Singspiel einstudieren und aufführen).

Die Instrumentallehrer der Musikschule Obersulm unterrichten in Kooperation mit Lehrern der Realschule Obersulm seit dem Schuljahr 2008/2009 die Schüler der Bläserklasse. Das Angebot wird von den Schülern sehr gut angenommen. Es liegen bereits jetzt genügend Anmeldungen für das kommende Schuljahr 2010/2011 vor, um wieder eine neues Blasorchester mit allen Instrumenten von der Tuba bis zur Querflöte zu bilden. Angesprochen sind Schüler der Klassenstufen 5 bis 7. Auftritte gehören auch dazu: die Bläserklasse spielte im Schulhof der Realschule ein begeisterndes Programm. In Kooperation mit drei Grundschulen der Gemeinde Obersulm wird von Lehrern der Musikschule Obersulm nun schon einige Jahre ein Blockflötenklassenunterricht im AG-Bereich angeboten, der für viele Schüler einen attraktiven Einstieg in das gemeinschaftliche Musizieren mit den Klassenkameraden bietet. Auch diese Gruppen konnten ihr Können schon im Rahmen der Musikschulkonzerte zeigen. Bühnenerfahrung zu sammeln gehört zum Unterricht dazu und ist für die Schüler ein großartiges Erlebnis.

Oedheim

Offenau

Öhringen

Die Weygangschule in Öhringen wird nach den Sommerferien projektbezogen mit zwei Künstlern zusammenarbeiten: Mit Martin Zimmermann („Martin Mime“) zum Thema Theater sowie mit dem Musiker Lou Hank zum Thema Musik. Es ist geplant, dass an jeweils zehn Terminen ein gemeinsames Projekt mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet wird. Ziel ist eine gemeinsame Aufführung am Ende der Projekte.

Pfaffenhofen

Die Gemeinde Pfaffenhofen wird mit der Grundschule Pfaffenhofen und namhaften Künstlern zwei Projekte durchführen. Titel der ersten Aktion ist „Wie mache ich eine Skulptur?“ Als fachkundiger Künstler konnte von den Verantwortlichen Prof. Gunther Stilling gewonnen werden, der mit seinen Großskulpturen und Skulpturen in Bronze zu den namhaftesten Bildhauern der Region zählt. Die Kinder werden spielerisch in die Materie eingeführt. Mit einem Wachsmodell können sie selbst Dinge gestalten. Prof. Stilling wird die Figuren in Bronze gießen lassen. Durchgeführt wird das Projekt an drei Tagen im Oktober. In eine gänzlich andere Richtung geht das zweite Projekt in Pfaffenhofen, der Arbeitstitel: „Wir erlernen ein englisches Lied“. Auch hier konnte mit Colin Wilkie ein bekannter Vertreter der Musikszene unseres Raumes als Partner gewonnen werden. Die Kinder erlernen ein englisches Lied, sofern möglich auch mit Instrument. Dieses Lied soll bei einem Schulfest zusammen mit dem Künstler aufgeführt werden. Stattfinden wird das Projekt an mehreren Tagen im Februar kommenden Jahres.

Wüstenrot